SOL-ID-ART  -   Künstler*innen und Kulturschaffende für Menschenwürde, Solidarität, Transparenz und ökologische Nachhaltigkeit

Wilkommen bei SOL-ID-ART, der überregionalen Künstler*innen-Gemeinschaft für Gemeinwohl-Kunst! Unsere Arbeit gründet sich in der Gemeinwohlökonomie von Christian Felber.
Wir entwickeln Kunstprojekte, die Menschenwürde, Teilhabe, Solidarität und ökologische Nachhaltigkeit umsetzen und sind der Artists-for-Future-Bewegung sehr verbunden.

Die Gruppe wurde von Regula Rickert initiiert und besteht aus verantwortlichen aktiven Künstler*innen und Projektinteressent*innen, die sich in ihren Projekten der Gemeinwohl-Matrix verpflichten. Unser erstes Großprojekt wird 2022 in Kassel stattfinden. Es wird zur Zeit in Phase 1 von aktiven Kerngruppenmitgliedern entwickelt. Interessierte, die sich mit eigenen Projekten innerhalb des Großprojekts beteiligen möchten, aber keine Zeit oder kein Interesse an der Entwicklung des Großprojekts haben, können sich für die Beteiligung an Phase 2 in einen Info-Verteiler eintragen lassen.  

Wir freuen uns über aktive Künstler*innen und Kulturschaffenden, die basisdemokratische Mitverantwortung übernehmen und auf die üblichen parteidemokratischen Machtmissbrauchsstrukturen verzichten wollen. Dazu gehört, dass sie sich den folgenden Punkten grundsätzlich verpflichten:

1. Entscheidungen in der Kerngruppe werden im Konsensprinzip getroffen.
2. Neue Beschlüsse der Kerngruppe bauen auf den alten Entscheidungen auf und können nur nach einer Frist von 6 Wochen noch einmal diskutiert und verändert werden. So bleibt das Projekt zukunftsfähig.
3. Neue Kerngruppen-Mitglieder haben nach einer Probezeit von 3 Monaten der aktiven Teilnahme und des Einsatzes für die Gruppe Stimmrecht.

4. Passive Mitglieder, die in Phase 2 der Projektdurchführung einsteigen, beteiligen sich neben der Durchführung ihrer von der Kerngruppe zugelassenen Projekte auch anteilig an der Durchführung eines Gemeinschaftsprojekts, welches die Kerngruppe entwickelt. Eigene Kunstprojekte können nur in das Großprojekt aufgenommen werden, wenn sie sich auch an der Realsierung des Gemeinschaftsprojekts beteiligen und dafür Zeit investieren.

5. Insgesamt verpflichten sich alle Beteiligten untereinander gemeinwohlorientierte Beziehungen zu pflegen und wenigstens im Rahmen des Projekts auf egozentiertes Vorteilsdenken zu verzichten.  (Mit diesem Punkt stellen wir uns bewusst dem gesellschaftlichen Trend zum Narzissmus entgegen, der die Vereinzelung des Individuums zugunsten der Spaltung der Gesellschaft in machttechnisch wertvollere Personen und die Masse der weniger wertvollen, entwürdigten Zuarbeiter*innen Vorschub leistet, die das kapitalistische System seit Jahrzehnten vorantreibt.) Die Hoffnung auf finanzielle und persönliche Macht als Antrieb für sozialkünstlerische Prozessentwicklung muss sich auf das Gemeinwohl, nicht auf den Zuwachs persönlicher Vorteile ausrichten. Uns ist bewusst, dass damit fast alle etablierten Künstler*innen dieses Planeten mit ihren Anbindungen an die Macht-Parteien-Systeme aus dem zukünftigen Kunstkanon herausfallen und der Geschichte angehören. Es lohnt sich aus unserer Sicht jedoch dieses Experiment zu unternehmen, auch wenn sich bereits in der Geschichte der Avantgarde zeigt, dass bisher jedes neue Konzept von der kapitalistischen Macht vereinnahmt und dadurch seiner Initiativkraft  beraubt wurde.  Wir bewegen uns dennoch, weil es gilt den ursprünglichen Wert der Menschenrechte, die auch in unserere Zeit so umfassend überall auf der Welt verletzt werden, im Kulturfeld wach zu halten.


Zur Zeit arbeiten wir an der Entwicklung des Gemeinschaftsprojekts der Großgruppe.

Anfragen sind herzlich willkommen: Email ! Wir freuen uns auf Euch!